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Wieder, nun zum 4. oder 5.ten Male wird ein "Verband
der Sondengänger" gefordert. Es ist an der Zeit einmal nachzudenken, wie
die vergangenen Jahre aussahen.
Die gleichen Leute, die heute nach einem solchen
Verband rufen haben vor gar nicht langer Zeit alles in ihrer Macht
stehende getan, solche Verbände zu torpedieren. Anfang 2000 wurde "SDI"
gegründet, mit viel Elan und Unterstützung; Mythos e.V. trat diesem
Verband bei. Als allerdings bekannt wurde, dass Händler NICHT an
maßgebender Stelle dieses Verbandes (Vorstand) mitwirken können, begann
eine Kampagne von Seiten des damaligen Mythosvorstandes (Händler...) der in der Folge der
Austritt von Mythos e.V. aus dem Verband folgte. Jedwede Versuche, etwas
zu erreichen wurden vornehmlich von den damaligen Vorstandsmitgliedern
zunichte gemacht.
Die Marschrichtung des damaligen Vereins:
Uneingeschränktes "In den Hintern kriechen" bei den LDÄ. Grund: Die
Vorstandsmitglieder hatten allesamt Genehmigungen, und bangten um diese.
Kritik wurde nicht geduldet und als "Hetze" angeprangert.
Nur wenige Leute stellten sich dagegen, und vertraten
die auch heute noch geltende Maxime des Vereins:
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Keine Genehmigungsmanie
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Genehmigungen ja, aber nur für gezielt
"Antiksuchende" die wissenschaftlich arbeiten wollen
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Keine Anbiederung an offizielle Stellen
-
Selbstbewusstes handeln
Im Ergebnis versuchte der Vorstand dann, solche Leute
zu entsorgen. Welcher Geist in den Köpfen oben erwähnter Herren
herrschte zeigt die Begründung:

Kritik an "Herrn Laufer" wurde als Vereinsschädigend
gewürdigt... Kritik am LDA ebenso. (In gleicher Mitgliederversammlung
wurde logischerweise auch beschlossen, dass Händler im Vorstand sein
dürfen :-)) seinerzeit massgebend dabei: Siegfried Wolfahrt und Walter
Franke.
Ebenso verhinderte der damalige Vorstand eine
Umstrukturierung zum Sondengängerverein. Das ganze gipfelte im Versuch,
Mythos e.V. aufzulösen... um den Verein am gleichen Abend ohne die
Kritiker neu zu gründen. Der Versuch scheiterte.
Und ausgerechnet diese Leute, Wendehälse par
excellence wollen nun eine "neue" Vertretung. Wieder wird versucht nach
"Krönchen zu angeln". Oder man lässt angeln, ohne in Erscheinung zu
treten.
Man sollte diesen Text nun nicht einfach als "alte
Kamellen" beiseite legen. Denn wer ein bisschen tiefer hinter die
Kulissen blickt wird schnell erkennen, dass Rufe nach einer "neuen
Vertretung" primär aus "marktwirtschaftlicher Richtung" kommen, da man
bspw. bei DIGS keine Möglichkeit hatte Einfluss zu gewinnen.
WIR zumindest werden uns genauso so verhalten wie
bislang... wir ziehen UNSER Ding durch und was andere machen ist
uninteressant. Für uns ist Digs weitestgehend ZU archäologenangebiedert
und "das neue" ZU aggressiv und Händlerbestimmt, schaut man sich die
mitwirkenden an.
Also... wer weder in die eine noch in die andere
Richtung Extreme liebt, möge sich an uns wenden.
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